Oktober 2010

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Blutiges Sparprogramm.

Ein Sparpaket nach dem anderen wird geschnürt. Aber beim Stuttgarter Hauptbahnhof steht die
Uhr. So etwa 5 nach zwölf. Da will man das mit vielen Milliarden teure S21 durch prügeln. Der Zug
ist abgefahren für derlei Projektmonster. Nur ist das bei diversen Planungsgenies noch nicht
angekommen. Die Bahn kommt heißt es. Sie kommt mit TEN, Transeuropean Network,
Hochgeschwindigkeit quer durch Europa. Das mit dem Flieger ist auf Dauer zu teuer. Die Flieger
saufen zu viel Erdöl und auf Dauer ist die Kerosinsubventionierung nicht zu bezahlen. Nun soll es
auf der schwäbschen Eisenbahne nicht mehr so gemütlich zu gehen, es soll durchs Ländle
gerauscht werden mit Hochgeschwindigkeit. Wer will sich da ob solcher Perspektiven
widersetzen? Etwa Rückschrittsgläubige?

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01.10.2010

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Chefsache

Mit Wackersdorf war das auch so eine Sache, da war der berühmte Franz-Josef Strauß der Chef
von der WAA Wackersdorf. Als er verschied, war auch Wackersdorf gestorben. Tausende von
Polizisten sollten für ihn das Projekt durch prügeln. Vergeblich.
Nun ist S21 Chefsache geworden. Dumm nur, daß S21 nicht das einzige Monsterprojekt ist. Da
gibt es noch viele andere solche zukunftsweisendee Projekte, wie Y-Trasse, Weserport sowie
Elbvertiefung. Alles Dinge für die der Steuerzahler bluten muss, sei es durch Polizeiknüppel oder
aus seiner Tasche. Geld spielt bei solchen Projekten keine Rolle, es ist ja nicht das Geld der
Politiker. Da der dumme Bürger nicht die Tragweite und Nützlichkeit solcher Monsterprojekte
erkennt, muss ihm die Nützlichkeit per Gummiknüppel und Reizgas ein geprügelt werden.
Zuchtmeisterei staatlich verordnet, Prügelstrafe abgeschafft, aber nun doch wieder nicht. Je nach
Bedarf und Verhältnismäßigkeit.

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02.10.2010

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3. Oktober, Tag der deutschen Spaltung.

Allen voran der Kanzler der Einheit mit seinem Mädchen feiern zwanzig Jahre danach und
beklatschen ihre Heldentat Deutschland wiedervereinigt zu haben. Wir sind ein Volk tönte es
damals, Deutschland einig Vaterland von der SED. 20 Jahre ist der Spuk her, wo sich Ossis und
Wessis in den Armen lagen, die Mauer war weg. Endlich. Und dann krochen die Großdeutschen
aus Ost und West aus ihren Löchern, sahen ihre Stunde gekommen, freie Wahlen in ganz
Deutschland. Wahlurne statt Kochtopf, ALDI statt KONSUM. D-Mark statt Papiergeld. Ergebnis,
eine Orgie der Deindustrialisierung, vom blauen Himmel an der Ruhr zur frischen Luft in Bitterfeld.
Die Werkbank für die BRD wurde still gelegt. 20 Jahre nach dem deutschen Taumel immer noch
noch nicht wir sind ein Lohn. Löhne, Ostniveau. Renten, Ostniveau. Vorsichtshalber wurde der
Nationalfeiertag des 17. Juni auf den 3. Oktober verlegt.

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03.10.2010

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Bahnchef Grube ist das Volk.

Nun hat langsam auch der Dümmste gemerkt, was hier gespielt wird bei S21. Bahnchef Grube
erzählt, die Menschen hätten kein Recht auf Widerstand. Das Widerstandsrecht im Grundgesetz
laut Artikel 20 [Grundlage staatlicher Ordnung, Widerstandsrecht] Absatz 4 also abgeschafft. Nun
hören wir gerade von der Pastorentochter zum Tag der Deutschen Einheit: „ich sage es in aller
Deutlichkeit, die DDR war ein Unrechtsstaat. Und weil dem so war gingen 100 Tausende 1989 auf
die Straße und riefen: „Wir sind das Volk“. Dafür lobte der Präsi gestern die Menschen in der DDR.
In Stuttgart aber gilt das nicht, da werden Polizeiknüppel, Wasserwerfer und Reizgas eingesetzt
um S21 durch zu prügeln.
Zweierlei Deutschlands, keine Einheit der Nation? Zweierlei Maß?

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04.10.2010

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China rettet den griechischen Staat.

Auf der Erde gibt es einen Flächenbrand, heute lodert hier das Feuer, dann mal wieder da,
selbst in den entlegensten Winkel der Erde. Staaten gehen bankrott, übrig bleiben
diverse Klaubanden, die sich um die Pfründe des Steuereintreibens balgen mit
nationalistischen Parolen auf den Lippen.

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05.10.2010

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S21, rudert Mappus zurück?

Solche Bilder wie bei der jüngsten Knüppelorgie der Polizei will er nicht noch mal sehen, erzählt er. Wird er
die Geister die er rief nicht mehr los? Aber das Spiel ist bekannt, Schuldzuweisungen rundherum. Zum
Schluss sind die Opfer der Knüppelorgie am Geschehen schuld. Hatten wir das nicht schon mal in Duisburg
mit dem bekannten Ergebnis? Die Behandlung des Massenterrorismus mit den bekannten polizeitaktischen
Mitteln, ein Selbstläufer. Die kritischen Polizisten, die Kritischen genannt, berichten zu diesem Geschehen,
es ist der übliche Ablauf einer Eigendynamik, die weit entfernt ist die Aufgaben der Polizei zu erfüllen:
Gewährleistung des Demonstrationsrechts des Bürgers. Schutz vor Übergriffen von Provokateuren. Aber
nun ist es raus, ein Demonstrant setzte Pfefferspray gegen Polizisten ein. Also Sippenhaft, mit
Wasserkanonen auf Spatzen, ein paar ausgespülte Augen von Tränengas mehr oder weniger, es ist
Schwund.

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06.10.2010

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Wasser das Lebensmittel Nr. 1.

Die Vorstellung Wasser käme aus dem Wasserhahn kann man demnächst getrost zu Grabe
tragen.

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07.10.2010

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Die Krise verschärft sich.

Der Kapitalismus erhält sich am Leben durch Krisen. Krisen in denen die kapitalistische Überproduktion beseitigt werden muss. Das ist heute in der Hauptsache die Überproduktion an Geld im Zuge der Konzentration und Rationalisierung. Nun scheint es so, daß mit der Vernichtung der Überproduktion der Fortbestand des Kapitalismus gewährleistet ist.

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08.10.2010

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Mit Jobbik und Maschinenpistole gegen Giftschlamm.

Nach der Ölpest im Golf von Mexiko gesellt sich nun eine weitere Umweltkatastrophe ungeahnten
Ausmaßes in Ungarn an. Die Reste einer Aluminiumfabrik ergossen sich in die Landschaft und nun
in die Donau. Der Chef von Amerika ging im Golf von Mexiko baden und grinste fröhlich in die
Fernsehkameras. Katastrophe offiziell vorbei.

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09.10.2010

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Der Giftschlammchef rudert zurück.

Sollte zuerst der Giftschlamm mit der Maschinenpistole beseitigt werden in Ungarn, hat
man es sich nun angesichts der Schlamperei von Magyar Aluminium anders überlegt.
WWF enthüllte mit einem Bild, aus dem Schlammlager floss schon vor dem Dammbruch
eine rote Brühe heraus. Aber man beschäftigte sich lieber mit der Hetze gegen
Minderheiten und sozialer Hygiene als mit der versauten Landschaft. So wurden alle
Bewohner von Kolontar plötzlich deportiert, angeblich würde aus dem leeren
Giftschlammlager noch mehr Giftschlamm ausfließen. Nun fragt man sich, warum nicht
schon beim ersten Austreten von Giftschlamm? Ein Arbeiter ließ die Katze aus dem Sack
und erklärte, er würde in dieser Aluminiumbude arbeiten, wenn er was sage, dann fliegt er
raus. Aha, Schweigegeld statt Lohn.

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10.10.2010

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Die "Dahlbuschbombe" !
Für denjenigen, der dieses Gerät bisher nicht gekannt hat, sei hier eine kurze Erläuterung gegeben. Wenn Bergleuten unter Tage der Weg durch die Strecken verschlossen ist, z.B. weil die Strecken eingestürzt sind, dann ist es sehr schwer, die Kumpel zu erreichen. Oft bleibt allein die Möglichkeit, von der Tagesoberfläche einen neuen, sehr engen Schacht an Stellen zu teufen, an denen sich unter Tage die Bergleute befinden könnten. Trifft man nun auf eine entsprechende Stelle, wird dieses Rettungsgerät genutzt, um die Kumpel unversehrt nach über Tage zu bringen.

Ihren Namen erhielt die Stahlkapsel nach ihrem ersten Praxiseinsatz im Jahre 1955. Damals war es möglich, fünf Tage nach einem Grubenbrand drei Bergleute aus einer Teufe von 900 Metern zu retten. Das war  - richtig - auf der Zeche Dahlbusch in Gelsenkirchen-Rotthausen.

Chi, Chi, Chi, le, le, le.

Das ist der Schlachtruf von chilenischen Fußballfans, jetzt ertönt er in der Atacama-Wüste wegen der seit
Monaten eingeschlossenen 33 Bergarbeiter 700m unter Tage. Der Schacht war wegen eines Erdbebens in
Bewegung geraten und zu geschüttet. Kein Entkommen mehr der Bergarbeiter. In den nächsten Tagen nun
sind die Rettungsbohrungen für einen Rettungsschacht so weit gediehen, daß die Bergarbeiter endlich
gerettet werden können. Gestern gelang dem ersten Bohrer der Durchbruch zu den Bergleuten. Die gesamte
Weltpresse ist am Schacht versammelt und berichtet, Millionen Menschen fiebern für die Rettung der
Bergarbeiter. Erinnerungen an das Unglück von Lengede werden wach als dort Bergleute eingeschlossenen
wurden und gerettet werden konnten in einer Dahlbuschbombe. Man nannte es damals das Wunder von
Lengede.

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11.10.2010

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Der Währungskrieg.

Immer wenn das Kapital das Bedürfnis hat sich zu entfalten, dann ist es international, dringt in andere
Länder ein, zerstört dort die Wirtschaft. Gelingt ihm dies nicht, dann zieht sich das Kapital beleidigt in seine
vier Wände zurück und schmollt gegen den Rest der Welt, sinniert nach neuen Abenteuern. Nun haben die
Kapitalisten um bequemer weltweit zu jonglieren sich aber auch zusammen getan. Dieser Club nennt sich
Internationaler Währungsfond IWF, dazu gehört noch die Weltbank. Überall auf der Welt, wo das Kapital
Eintritt braucht, da ebnet der IWF den Weg. Doch eher bekommt man einen Sack voll Flöhe zusammen, als
die Kapitalisten. Ein Hauen und Stechen unter ihnen ist entbrannt hervorgerufen durch die Wirtschaftskrise
bedingt durch die Gewinner und Verlierer der Krise. Zu den Verlierern zählt die USA, zu den Gewinnern
China und dessen Gefolgschaft. China lacht die US-Imperialisten aus, so neulich den US-Finanzchef
Geitner in Peking.

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12.10.2010

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Weltweite Solidarität mit den 33 Minenarbeitern in Chile.

Eingeschlossen 700 m unter Tage seit nun bald 3 Monaten warten die 33 Minenarbeiter auf ihre
Rettung. 17 Tage davon wurden sie bereits als verschüttet betrachtet als durch eine erste Bohrung
Kontakt zu ihnen erreicht wurde. Auf der ganzen Erde richtete sich das Interesse der Menschen
auf das Schicksal dieser Arbeiter. Die Menschen rücken in dieser Zeit näher zusammen als ob die
Erde ein Dorf geworden ist. Ist es nur Sensations-Hascherei um vom langweiligen täglichen
Fernsehen abzulenken? Eine Art neue Reality-Show. Über 2000 Reporter aus aller Welt sind an
der Unglücksstelle versammelt und berichten über die Rettungsarbeitern. Alle Fernsehkanäle
berichten gleichzeitig. Zahlreiche Angehörige harren in Zelten an der Unglücksstelle im
sogenannten Camp Hoffnung aus.

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13.10.2010

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33 Bergarbeiter in Chile gerettet.

Fast 70 Tage waren sie in der verschütteten Gold- und Kupfermine eingeschlossen, doch
nun konnte einer nach dem anderen wieder heraus geholt werden. Auf der ganzen Erde
nahmen Millionen Menschen an der Rettung am Fernsehschirm teil. Die Sender
berichteten life von dem Geschehen. Dies war zu verdanken dem Milliardär und
Präsidenten von Chile, der ähnlich Berlusconi dort die Medien beherrscht und
Fernsehstationen besitzt.

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14.10.2010

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Der neue 5 Jahresplan.

Die Revisionisten aller Länder frohlocken, die KP Chinas sitzt zusammen und brütet den nächsten 5.Jahresplan aus. Das bedeutet nichts Gutes und ist ein neuer Schlachtplan der chinesischen Sozialimperialisten um die Weltherrschaft den sie als Weltrevolution bezeichnen. Die Schwächen des US-Imperialismus nehmen sie zum Anlass nun die vollständige Herrschaft zu übernehmen. Das drückt sich aus in der Arroganz mit der die Häuptlinge des chinesischen Sozialimperialismus auftreten.

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15.10.2010

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Der Energiekrieg.

Es muss für den Solarpapst Hermann Scheer herzzerreißend gewesen zu sein, die derzeitige Lage im Krieg ums Öl zu erleben. Rekordmenge an toten NATO-Soldaten in Afghanistan, Steigerung der Strompreise um 70 % wegen der angeblich teuren erneuerbaren Energie. Was hat das miteinander zu tun? Sehr viel. Die NATO will verhindern, daß China den Zugang zum Indischen Ozean bekommt. Dessen Expansionsgelüste sind unersättlich, besonders was den Zugriff auf das Erdol des Nahen Ostens betrifft. Gerade hat der iranische Teppichklopfer im Namen Allahs dem Itzig den Krieg erklart und Horden seiner Anhänger jubelten im Libanon. Der Kettenhund des Nahen Ostens wachte bislang erfolgreich, daß der Öltransport durch den Suezkanal reibungslos funktionierte. Der Pharao aus Kairo half eifrig mit. Der iranische Teppichklopfer ist mit China verbündet. Bin Laden in Afghanistan mit den USA. Eine verzwickte Situation.

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16.10.2010

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Der Aufruf der Bergarbeiter von Copiapó.

Die Medienindustrie stürzte sich auf das Grubenunglück von Copiapó in Chile und berichtete rund
um die Uhr. Als die Bergarbeiter gerettet und draußen waren stürzten sich die Medien auf
die Bergarbeiter und wollten Bemerkungen erhaschen. Exklusivberichte mit viel Geld erkauft
sollten das Interesse an diesem Medienspektakel nähren. Es wurde bereits Geld in die Grube
geschickt als sie noch unten waren. Der Gesundheitsminister mahnte schon, man solle die
Bergarbeiter in Ruhe lassen. Doch dann ergriff einer die Gelegenheit und gab eine Erklärung ab
und mahnte, auf der ganzen Welt solle Schluss sein mit solchen Grubenunglücken und die Arbeiter
nicht in ihr Verderben getrieben werden. Kaum waren diese Worte eines Bergarbeiter weltweit
verhallt, man hatte schnell diese Passage aus den Nachrichten geschnitten, da starben schon
wieder 18 Kohlekumpel in China und in Ecuador wurden wieder Bergarbeiter in einer Goldmine
eingeschlossen.

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17.10.2010

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Die Leitkultur.

MultiKulti ist tot, es lebe die Leitkultur tönte die Pastorentochter, nix mehr Nächstenliebe, sondern
fördern und fordern für jeden ausländischen Mitbürger. Kann nix verstehn gibt es nun nicht mehr,
sondern dann vollautomatisch kriminell. Ohne Deutsch keine Knete, sondern gleich wieder in Flugzeug
und ab. Dienstbezeichnung: Schüblinge. Zwar braucht man Ali, Achmeda und Mohamed, nicht genug
Fachkräfte, aber wer nicht lesen und schreiben kann so wie viele deutsche Schulabgänger bedingt
durch PISA, der gehört nicht zu uns.

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18.10.2010

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Streik in Frankreich und Belgien.

Die Streikwelle rollt, erst Griechenland, nun in Frankreich und Belgien. In Frankreich gesellten sich die
Schüler und Studenten zu den streikenden Arbeitern. Es werden die Raffinerien bestreikt und nun
kommen noch die LKW-Fahrer hinzu, sie blockieren den Verkehr. In Belgien sind es die Eisenbahner,
die den Bahnverkehr zum Stillstand bringen.

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19.10.2010

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Chie en lit.

Heißt auf Deutsch: habe ins Bett geschissen. Das sagte De Gaulle 1968 bei den Pariser Mai-Unruhen
als die Resistance der Arbeiter von Renault im Quartier Latin die Straße übernahm und die Allianz mit
ihm kündigte.

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20.10.2010

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Für alle die wissen wollen was im Bericht Hamburger Abendblatt von Sskia drinne stand ;-)

Er war mit seiner Hundertschaft mitten im "Kampfgetümmel", sagt Polizeikommissar Thomas Mohr, 48. Ende September und Anfang Oktober, im Stuttgarter Schlossgarten bei den Großdemonstrationen gegen das Bahnhofsprojekt, bei denen Polizeikräfte Wasserwerfer, Schlagstock und Pfefferspray gegen "friedlich demonstrierende Bürger, Kinder, Rentner und brave Schwaben" einsetzten. Ein Schock für den baden-württembergischen Ordnungshüter. Den Einsatz von Kollegen, den er aus den geschlossenen Reihen seiner Hundertschaft "wie ohnmächtig" mit angesehen hat, kann er bis heute nicht verstehen. 400 Demonstranten wurden dabei verletzt. Er macht ihn wütend, lässt ihn zweifeln. "Wir werden von der Politik immer mehr missbraucht und verheizt. Zweckentfremdet und benutzt, der Imageschaden für uns Polizisten, die per Treueschwur und Dienstbefehl für die Regierung den Kopf da draußen auf der Straße hinhalten müssen, ist durch Stuttgart enorm", schimpft der Mannheimer Beamte mit 25 Jahren Einsatzerfahrung. "In Stuttgart wackelte die Demokratie. Das darf nie wieder passieren."

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22.10.2010

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S21, es schlichtet der Jesuit.

Was ein Bahnhof mit Jesus zu tun hat, besonders der neue unter der Erde S21 genannt,
sehr viel. Neuerdings erst, als die Demokratie in Gefahr geriet aus den Fugen zu geraten.
Man wollte bekanntlich den S21 mit Gummiknüppel und Wasserwerfer durch prügeln, dies
nachdem S21 demokratisch in der angeblichen Demokratie durch gewunken wurde. Nun
sitzt der Jesuit Heiner Geisler zu Tische und kühlt die Gemüter ab, reitet auf religiösen
Reflexen rum, liebe doch Deinen Nächsten wie Dich selbst.

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23.10.2010

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Zweierlei Maß.

Deutsche Staatsanwälte waren politisch weisungsgebunden bis zum 1. Dezember 2009. Eine
einmalige Angelegenheit in Europa und ein Relikt aus dem 3. Reich eines Adolf Hitler.
Mit der neuen EU-Verfassung ist nun Schluss. Deutsche Staatsanwälte müssen nun ermitteln, ob
das in gewissen Chefetagen passt oder nicht.

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24.10.2010

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Die Schuldenfalle.

Die Reihenfolge der am höchsten verschuldeten Länder lautet USA, England, Deutschland,
Frankreich. Die USA war einst Führungsmacht auf der Erde, eine Supermacht, doch nun ist
Schluss damit. Übernommen hat dies China. Als das Machtgefüge mit den beiden Supermächten
USA und Sowjetunion ins Wanken geriet, übernahm zeitweilig nach dem Fall der Sowjetunion die
USA diese Rolle. Mit seinen Kriegen im Irak und Afghanistan aber bluteten die USA zunehmend
personell und finanziell aus um heute bei China um Kredite betteln zu müssen. Auch der Versuch
Europas im Schlepptau der USA sich zu profilieren ist misslungen. Europa wackelt und viele
Länder sind pleite, der Versuch Deutschlands sich wieder als Führungsmacht in Europa zu stellen
ist so schnell verschwunden, wie er gekommen war. Auch Deutschland ist sogar noch mehr
verschuldet als Frankreich. Erst vor kurzem wollte Deutschland noch den Zeigefinger in Europa
wegen Schuldenmachen erheben, nun aber müsste es gegen sich selber drohen. Löst sich
deutsche Großmachtpolitik in Europa in Wohlgefallen auf? Es werden vielmehr neue Koalitionen
gesucht um sich über die Runden zu retten, so auch mit China.

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25.10.2010

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Löschen wenn es brennt.

Wenn es brennt kann man entweder Öl ins Feuer gießen oder die Feuerwehrspritze betätigen und
den Brand löschen. Wenn der Kapitalismus brennt, kann man sich daran erwärmen oder den
Brand löschen und dann bibbernd in der Kälte stehen.
Nun haben sich einige Brandexperten aus dem Stall der KPD/ML am 16. und 17. Oktober 2010 in
Berlin getroffen und darüber philosophiert, wie denn die derzeitigen Flächenbrände des
Kapitalismus zu löschen seien, Thema des Seminars war „Die Rolle der kommunistischen Partei in
Massenorganisationen und Massenkämpfen“.

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26.10.2010

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Streiken für die DBAG?

Lohndumping ist zum Bumerang für die DBAG geworden, Ausschreibungen verliert sie weil
billigere Anbieter die Ausschreibungen gewinnen auf Kosten der Löhne. Nun aber stellen sich die
Gewerkschaft Transnet und GDBA zusammen hin, sie wollen sich sogar zusammenschließen, und
haben zu einem Streik für einen Flächentarif aufgerufen. Jahrelang haben diese Gewerkschaften
Abschlüsse mit dem Konzern getätigt, die unter aller Sau waren.

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27.10.2010

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Aussperrung.

Endlich kommt Bewegung in die bislang trostlose Streiklandschaft in Deutschland. Die
Eisenbahner streiken und das in Süddeutschland, das besonders von der Gewerkschaft
der Lokführer GdL. Es wird Zeit, denn die Regierungspropaganda läuft auf Hochtouren,
weniger Arbeitslose, der Wirtschaft brummt. Nur merkt davon keiner was in der Lohntüte
und die vielen Billiglöhner können sich von dem Aufschwung nichts kaufen, so beläuft sich
die Arbeitslosenzahl auf über 4 Millionen statt unter 3 Millionen. So nimmt es auch nicht
Wunder wenn der Soze und OB Ude von München die GdL-Mitglieder aussperren will.
Also wie schon beim Urteil des Bundesarbeitsgerichts laut wurde, ein Streikverbot muss
her.

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28.10.2010

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Die Arbeiterklasse marschiert!

Frankreichs Kommunisten (PRCF) rufen zu internationaler Solidarität auf!

KLASSENKAMPF IN FRANKREICH IN VOLLEM GANGE!

Kommunisten-Online.de

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29.10.2010

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Die Klatsche.

Sie wollte Kaiserin von Europa werden und beim letzten Treffen der Chefs aus Europa in Brüssel
wollte sie auf den Thron steigen und sich die Kaiserkrone auf setzen. Empörung aus allen
Mitgliedsländern und nicht nur das, die Straße tobt, das von Griechenland bis Island. So ist
schlecht regieren erst mit Zeigefinger und dann mit Zepter. Da stand die Justiz-Kommissarinn aus
der Finanzräuberhöhle Luxemburg auf, zog ihr Rotes an und wetterte gegen die Pastorentochter,
kommt nicht in Frage, keine Änderung der EU-Verfassungg und ihr Chef der Finanzkommissar
Juncker schob nach, der Zepter ist auf die lange verschoben. Doch verschoben ist nicht
aufgehoben. Bei der nächsten Gelegenheit wird sie wieder Besteigungsversuche auf den Thron
unternehmen. Macht und Großmacht schmeckt gut. Das Zentralorgan des Kapitals BILD deckte
auf, die Griechen haben uns betrogen. Und nicht nur die. Und es wird nur noch eine Frage der
Zeit sein, wenn der Gerichtsvollzieher im Leopard 2 in Athen einrollt. Und nicht nur da.

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30.10.2010

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