Israelische rechte Regierung unterstützt den Völkermord an den Rohingya!

123 000 Angehörige der Minderheit der Rohingya in Myanmar sind laut UN Ende August/Anfang September in den vergangenen zehn Tagen nach Bangladesch geflohen. Sie berichten von Erschießungen und niedergebrannten Dörfern. An der Grenze sollen Minen explodiert sein.Von den Vereinten Nationen werden sie als die „am stärksten verfolgte Minderheit der Welt“ eingestuft. Sie wandern mit kleinen Kindern auf der Hüfte, mit Alten am Arm, Kinder schleppen die wenigen Habseligkeiten der Familie durch Matsch,Berge und Dschungel. Tagelang sind sie unterwegs, und sie berichten von schrecklichen Ereignissen,abgefackelten Dörfern, getöteten Familien.“Mein Bruder wurde erschossen“, erzählt eine flüchtende Frau. „Sie haben ihn einfach in die Brust geschossen. Ich konnte ihn noch nicht mal richtig begraben, dann mußte ich weg.“

Fast 125 000 Rohingya sind seit Beginn der Ausschreitungen Ende August nach Bangladesch geflohen, allein 35 000 am 4. September, melden die Vereinten Nationen. Dort gibt es aber kaum Platz für sie. Wer es dorthin schafft, lebt in provisorischen Lagern oder Unterständen. Aber viele schaffen es auch nicht: Am Wochenende ertranken mehrere Dutzend Menschen beim Versuch, den Grenzfluß zu überqueren. Tausende warten noch an der Grenze, um nach Bangladesch hinein gelassen zu werden. Dort waren am Montag Explosionen zu hören. Phil Robertson, Vize-Chef von Human Rights Watch in Asien berichtet: Eine Frau, ich glaube 19 Jahre alt, ist auf eine Mine getreten, die hat ihr rechtes Bein zerfetzt. Die Frage ist jetzt, wer diese Mine dort platziert hat.“

Dort, wo die junge Rohingya-Frau ihr Bein verlor, sollen vorher Soldaten der burmesischen Armee gesehen worden sein. Ein Sprecher der de-Facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi bestreitet das, er könne sich gut vorstellen, daß das militante Rohingya selbst gewesen seien. Dabei bekam Aung San Suu Kyi 1991 den Friedensnobelpreis für „gewaltlose Demokratisierung ihres Heimatlandes.“ Den Friedensnobelpreis bekommen in letzter Zeit immer diejenigen, die sich für die geostrategischen/militärischen Ziele des US-Imperialismus einsetzen wie Kissinger, Begin,Gorbatschow,Perez,Rabin,Carter und Obama.

Daß in den vergangen Tagen 2600 Häuser in Rohingya-Dörfern und 136 Häuser in nicht-muslimischen Ortschaften zerstört worden seien, sei allein die Schuld der militanten Rohinyga, sagt Suu Kyis Seite. Angehörige der muslimischen Minderheit sagen dagegen, daß ihre Dörfer von buddhistischen Mönchen angestachelte Massen und von burmesischen Sicherheitskräften zerstört und ihre Familien nieder gemetzelt würden.

In Europa wird von einer gewissen alternativen Szene immer verbreitet, daß der Buddhismus eine friedliebende, gewaltlose Religion sei , die keiner Fliege etwas zu leide tun kann. Das stimmt weder historisch und aktuell. Das ist genauso ein Märchen wie jemand behaupten würde, daß das Christentum in der Praxis immer eine Religion der Nächstenliebe gewesen sei. Auch im Buddhismus gibt es Fundamentalisten. Eine Überprüfung der Lage in Myanmar ist schwierig: Regierungsanordnungen verbieten unabhängigen Journalisten, Menschenrechtsexperten und Entwicklungshelfern seit fast neun Monaten den freien Zugang zum nördlichen Teil von Rakhine, dem Gebiet, in dem die Rohingya vor allem leben.

Lange schon haben Beobachter vor einer Eskalation der Krise gewarnt, wie zum Beispiel der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan: Diskriminierung führt zur Radikalisierung. Rakhine ist der ärmste Bundesstaat Myanmars, die Rohingya werden dort nicht akzeptiert, sondern ausgeschlossen, obwohl sie seit Generationen dort leben – das ist der Grund für den Aufstand der Rohingyas. Sie gelten als staatenlos,haben kein Wahlrecht und kein Recht auf Bildung und Sprache.

Der Papst, die Vereinten Nationen, die junge Friedensnobelpreisträgerin Malala, sie alle fordern von Suu Kyi, ihr Schweigen zu brechen und die Krise zu beenden. Aber Kyaw Wiin, Leiter der Hilfsorganisation Burma Human Rights Network, sagt, sie sei die falsche Adressatin: „Nicht an Aung San Suu Kyi müssen wir uns wenden, sondern an General Min Aung Hlaing, den Armeechef. Ein Befehl von ihm genügt, um all das zu beenden – und das wird er nicht tun. Darum muß sich die internationale Gemeinschaft auf ihn konzentrieren.“

Unterdessen protestieren Menschen in Indonesien, Malaysia und Australien für eine Rettung der Rohingya. Im mehrheitlich muslimischen Indonesien fordern sie die Ausweisung des Botschafters von Myanmar. Vor der Botschaft Myanmars in Jakarta stehen Polizisten Wache, denn am Wochenende flog ein Brandsatz auf das Botschaftsgebäude. Das ist nicht im Sinne einer Demonstrantin, die sagt:“Wir sind hier, um unsere Solidarität mit unseren muslimischen Brüdern und Schwestern zu zeigen, um gegen die Gewalt zu protestieren. Denn die Opfer sind hauptsächlich Frauen und Kinder.“ Und das kann keine Seite bestreiten.

Trotz der Fortsetzung der Gewalt durch das Militärregime und extremistische Buddhisten gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar verkauft das israelische Regime in seinem krankhaften, fanatischen Haß gegen alle Muslime weiterhin Waffen an Rangun. Wie die israelische Zeitung Ha'aretz schrieb, habe sich die Gewalt gegen die Rohingya Muslime in Myanmar verstärkt. Dies sind Informationen, die durch Satellitenaufnahmen bestätigt werden. Aber all diese Berichte haben die Politik des israelischen Kriegsministeriums nicht ändern und eine Einstellung des Waffenexportes an Myanmar nicht stoppen können.

Weiter hieß es im Ha'aretz-Bericht, daß General Min Aung Hlaing, der Oberbefehlshaber der Armee von Myanmar, im September 2015 bei seiner Reise ins besetzte Palästina, wegen des Kaufs militärischer Ausrüstung, mit Verantwortlichen der Rüstungsindustrie des israelischen Regimes zusammengetroffen ist. Auch Michel Ben-Baruch, der Leiter der Abteilung für internationale militärische Zusammenarbeit des israelischen Kriegsministeriums, ist im Sommer 2015 nach Myanmar gereist. Verantwortliche der Militärregierung Myanmars haben verraten, daß das Land während dieser Reise Schnellboote vom Typ Super Dvora gekauft habe.

Von der Bundesrepubik Deutschland darf man keine Kritik an Myanmar und Israel erwarten, da die Unterstützung des Zio-Faschismus sowohl die Staatsdoktrin von Angela Merkel als auch von Martin Schulz ist. Zu ihnen gesellen sich in trauter Eintracht Volker Beck (Grüne) und Frauke Petry, Sprecherin des Flügels „Alternative Mitte“ der AfD.