Solidarität mit dem britischen Pink Floyd Rockmusiker Roger Waters

Der britische Rockmusiker Roger Waters wird von der ARD boykottiert. Ihm wird Israelkritik vorgeworfen.

Mehrere ARD-Sender haben am Dienstag bekannt gegeben, sie würden die Auftritte von Roger Waters im Juni 2018 nicht ausstrahlen. Sie werfen dem Mitbegründer, Texter und Bassisten von Pink Floyd vor, einen Kulturboykott gegen Israel zu unterstützen. Waters hatte schon immer eine klare politische Haltung vertreten. In der Türkei zum Beispiel hat er sich schon im Sommer 2013 gegen die Unterdrückungspolitik von Recep Tayip Erdogan verwahrt und in den USA gegen Donald Trump und andere mißliebige Politiker Stellung genommen. Roger Waters, Sohn eines kommunistischen Ehepaares, der viel Geld wohltätig verteilt, ist ein Milliardärsozialist.

Aber Waters kritisiert den Staat Israel. Deshalb hat er sich der englischen Organisation Artists for Palestine (Apuk) angeschlossen, die Israel als einen Apartheid-Staat wertet und dazu aufruft, das Land zu boykottieren. Wie früher Südafrika.

Roger Waters hat sich noch nicht zum Boykott der Konzerte geäußert. Der Konzertveranstalter Marek Lieberber, selbst Kind von Holocaust-Überlebenden, findet den Entscheid der ARD lächerlich. Waters wolle und könne er das Recht auf Meinungsfreiheit nicht absprechen, sagte er im „Mannheimer Morgen“. Den besorgten öffentlich-rechtlichen Medien empfiehlt er, doch auf die antisemitischen,, teilweise blutrünstigen Theorien von Leuten wie Martin Luther oder Richard Wagner hinzuweisen. Roger Waters Werk sei weder antisemitisch noch antijüdisch.

Schluß mit dem zio-faschistischen Meinungsterror in der BRD!
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