Auge um Auge.

Mittels eines ekelhaften Voyeurismus wurde in den USA ein angeblicher Polizistenmörder schwarzer Hautfarbe mit der Giftspritze hingerichtet. Es handelt sich hier um blinde Rachejustiz in einem Land das sich gern als Weltmeister der Demokratie und Menschenrechte hin stellt. Doch seit der Gründung der USA herrscht das Recht des Stärkeren. Das begann mit der Ausrottung der Indianer. Heute lebt nur ein kläglicher Rest in Reservaten dem Suff verfallen. Gern wird in Cowboy-Filmen aus Holywood diese Methode der Rechtsprechung mit dem Colt verherrlicht. Ein Sherif heftete sich einen Stern an die Brust und beginnt auf zu räumen. Nord- aber auch Südamerika wurde gleich einer Heuschreckenplage von Glücksrittern aus Europa heim gesucht. Man nahm sich das Land von den Eingeborenen, vertrieb und tötete sie. Diese Invasion wurde als notwendige Zivilisation gegen die Wilden begründet. Die Lebensweise der Eingeborenen wäre ein Hindernis für die wirtschaftliche Entwicklung.

Heute nun wo diese Supermacht verfault und das Imperium an allen Ecken und Enden der Erde zusammenbricht, die Vasallen und Despoten einer nach dem anderen vom Thron gestürzt werden, zum Beispiel die 5. US-Flotte in Bahrein war nicht mehr in der Lage das Morden des Königs Kalifa zu stoppen, so konnte ungehindert die Mörderbande der Saudis einmarschieren und die Niederschlagung des Aufstandes gegen den König Kalifa vollenden. Wozu dann der Weltpolizist in Bahrein?

In Wounded Knee wurde der letzte Aufstand der Indianer nieder geschlagen. Mit dieser Art Gerechtigkeit im Gepäck setzen die US-Alliierten im 2. Weltkrieg in Dünkirchen an Land um den Hitlerfaschismus zu zerschlagen. Roosevelt, Churchill und J.W. Stalin hatten dies in Yalta gemeinsam beschlossen. Doch diese antifaschistische Koalition sollte sich alsbald als Versuch der Anglo-Amerikaner erweisen, den Vormarsch des Sozialismus auf der Erde zu stoppen. Diese Koalition entstand lediglich aus der Position der Schwäche der Anglo-Amerikaner. Eine Wirtschaftskrise zerfraß diese Länder und begann 1929. Dabei setzten die USA und England einerseits auf Hitler aber auch auf die Sowjetunion. Im Zuge der Zerschmetterung der Hitlerwehrmacht durch die Rote Armee beginnend mit Stalingrad und mit dem Ende von Hitler bei der Schlacht von Berlin, sahen sich die Anglo-Amerikaner zu immer mehr Machenschaften gegen die SU gezwungen um ihre Haut in den eigenen Ländern zur retten. Denn auch da war die Revolution auf den Vormarsch. Als Roosevelt gestorben war, versuchte Truman J.W. Stalin mit dem Abwurf der Atombombe auf Hiroshima und Nagasaki zu beeindrucken. Das kriegszerstörte Japan hätte ohnehin kapituliert. Nun wissen wir, daß Atombomben keine Revolutionen aufgehalten haben. Vielmehr sind Revolutionen das Ergebnis des imperialistischen Kriegs, der Versuch mittels Krieg die Völker von ihrer Befreiung ab zu halten. Demnach hätte Onkel Ho in Vietnam nie etwas gegen die Amis unternehmen dürfen. So aber flohen die Amis vom Dach der US-Botschaft in Saigon und kippten die Fluchthubschrauber von den Flugzeugträgern ins Meer. Besonders die einfachen Soldaten der US-Armee flohen oder leisteten Widerstand mit erhobener Faust.

Doch die Yankee-Häuptlinge haben sich nicht geschlagen gegeben. Viele weitere Kriege zettelten sie an. Getrieben von ihren heiligen Grundsätzen wie Kreuzfahrerei und Auge um Auge, Zahn um Zahn fließt Blut in Palästina, Irak und Afghanistan. Derzeit versuchen sie die Revolution in Libyen im Blut zu ersticken. Scheinheilig versichern sie zwecks Schutz der Bevölkerung Gaddafi zu bombardieren. Der aber führt Krieg in alter Frische. Ähnlich verhält es sich im Irak. Wegen Palästina hat sich Obama um 180 Grad gedreht. Trat er noch in Kairo unter Mubarak auf und spuckte große Töne für die Moslems, wird in Palästina gegen sie mit US-Hilfe gemetzelt. Die Doppelbödigkeit feiert wahre Triumphe!

Offenbarung 2, 26-28 (Jesus sagt): „Wer sich überwindet und bis zum Ende zu mir hält, dem werde ich Macht über die Heiden geben. Er wird sie mit eiserner Rute beherrschen und wie Geschirr zerschmettern. Ich werde ihm die gewaltvolle Macht geben, die auch ich von meinem Vater erhalten habe.“

Johannes 15, 6 (Jesus sagt): Wer mich ablehnt, der wird weggeworfen wie eine verdorrte Rebe. Man sammelt sie und wirft sie ins Feuer, sie muss verbrennen.

Hier geht es zum Film Soldier Blue.

23.09.2011

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