Die Guerillera im Rolls Royce.

Unter den faschistischen Generälen war sie Guerillera. Dann gab es eine Volksfront
zwischen den Sozen mit Lula und der KP Brasiliens mit Wahlen. Lula wurde Präsident. Die
KP zerlegte sich am Katzentisch in verschiedene Fraktionen. Auf der Strecke blieben die
landlosen Bauern, die Lulas Polente gemäß dem Bild behandelte.

Hier wird deutlich, daß die Latifundier in Brasilien und Lula eine Front bilden, eine
Volksfront eben zwischen Kapital und Arbeit. Die Landlosen werden verjagt, erschossen
weil sie von den Favelas, den Slums in den Städten aufs Land gezogen sind, es bebauen
um etwas in den Kochtopf zu bekommen. Lula nun hat sich versucht beliebt zu machen
indem er die Wohlfahrt massiv angekurbelt hat und den Erbärmlichen das Maul gestopft
hat mit der Wohle. Viele seien aufgestiegen aus der Armut und hätten nun genug zu
essen. Daß dem nicht so ganz ist davon zeugen die Säuberungen der Favelas mit schwer
bewaffnetem Militär und Polizei von Drogenbanden, die ihr Einkommen beziehen von
Drogen nicht etwa von den Armen, nein von den reichen Pinkels, die ihre Langeweile mit
Koks und Heroin vertreiben. Zwar sieht man auf der Straße stets die Elendsjunkies aber
man sieht nicht die feinen Herrschaften die sich täglich voll dröhnen in ihren
Exklusivkreisen. So erklärt sich auch, warum es nicht gelingt den Drogenkrieg von Nord-
bis Südamerika zu gewinnen. Es lohnt sich Geld in Drogen zu waschen.
Nun gibt es sich revolutionär und marxistisch nennende Versammlungen so wie die FARC
in Kolumbien oder der Sendero Luminoso in Peru, die ihren Lebensunterhalt mit Drogen
bestreiten. Der Zweck heiligt die Mittel heißt es. Doch dabei ging der Zweck verloren und
diese Versammlungen treten auf der Stelle. Wie auch in diesem Lande haben sie sich nun
edleren Tugenden gewidmet, nämlich die Eroberung von Parlamentssesseln oder gar die
höchsten Ämter im Staat. Jauchzend jubeln die Anhänger dieser Koryphäen ihren Helden
zu und man ist unvermittelt in ein Tollhaus versetzt. Öffentlich knutschen und lecken sie
sich gegenseitig ab um ihre Einigkeit zu demonstrieren. Die Liebedienerei feiert ihre
Hochzeiten. So auch zwischen Lula und Dilma, der studierten Ökonomin. Kürzlich
sammelte Lula 80 Milliarden Dollar in Aktien für seine Ölbohrungen im Atlantik. Der
dumme Arbeiteraristokrat versteht nichts von Wirtschaft und holte sich die Studierte ins
Boot und zack strömte das ganze Aktionärsvolk nach Brasilien um dort Profite von Lulas
Gnaden zu machen. Das geht von der Abholzung des Urwaldes bis zur Ölpest im Atlantik,
von Staudämmen im Amazonas bis zum Verschwinden der Lebensgrundlage der
Menschen. Kapitalismus pur. Damit ist völlig klar, daß Lulas Polente die Bauern und
Landlosen verjagen muss, sie stehen seinen Träumen im Wege vom schnellen Geld.
Nun wissen wir wie die Sowjetunion von Chruschtschow & Co ruiniert wurde, dieses
Riesenland mit einer blühenden Industrie in ein Armenhaus und einer Bande von
Milliardären verwandelt wurde. Doch mit dem Einsperren von Milliardären und Armen ist
es nicht getan. Die Pestbeule des Kapitalismus wird immer größer. Wer die Kuh melken
will muss sie füttern sagen die Sozen. Hört sich logisch an und damit wurde das Kapital
immer fetter bis es jetzt platzt. Ein Wehgeschrei wird erhoben. Wie konnte das passieren?
War alles Füttern umsonst? Längst glauben diese Propheten nicht mehr an ihre eigenen
Parolen. So ziehen sie es vor sich mehr irdischen Gelüsten zu widmen. Der Volksheld der

RAF Andreas Bader in diesem Lande genehmigte sich dicke Zigarren und fegte mit einem
geklauten Luxusauto der Marke Iso Griffo durch die Gegend. Die Chefökonomin
Wagenknecht der SED würgte Hummer in einer Luxusfresserei in Strasburg runter und
ließ sich dabei fotografieren. Sie vertrieb sich so ihren Liebeskummer zur unter
gegangenen DDR. Fast hätte sie deswegen Selbstmord gemacht. Man erkennt unschwer
den Lebenslauf unsteter Lumpenintellektueller wie den eines Adolf Hitler. Alles oder nichts.
Und wenn es Berge von Leichen kostet. Die Selbstsucht und den Revisionismus
bekämpfen, die Tugend bewahren, der Tagesbefehl der Söldner des Kapitalismus.

Die merkwürdigen fast pschopathischen Züge dieser Kreaturen, ihre Gier zur
Selbstdarstellung und Schauspielerei, all das lässt einem übel aufstoßen. Der Zweck
heiligt die Mittel sagen sie und haben den Boden unter den Füßen verloren. Ihre
bürgerlich-revisionistische Welt ist eine Welt des Untergangs. Sie machen dabei alle
möglichen Feinde aus. Im Kreml regiert ein KGB-Chef aus Dresden. In jedem
Zwiebelturm lauert Stalin. Batka=Väterchen will und will nicht weichen. Das Volk murrt. So
macht man ein bisschen Troika, sperrt einen Milliardär ein, die anderen lässt man laufen.
Ein bisschen Diktatur, nicht zu viel, sonst fallen die Kapitalisten vom Glauben ab. Ein
bisschen Sozialismus, nicht zu viel. Mehr scheinen als sein, und sei es im Rolls Royce.

04.01.2010

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