Hammer, Sichel und Gewehr schafft den Kommunismus her.

So hörte man es auf der Demo gegen die Afghanistan-Konferenz in Bonn. Seit zehn Jahren betreibt die BRD einen blutigen Krieg in Afghanistan der dem Steuerzahler Milliarden kostet. Bald jede Woche kommen die Finanzminister der €U zusammen um über das Ende der Schuldenkrise zu rätseln. Immer neue Patentrezepte tischt die Pastorentochter auf, besonders jenes vom Gürtel enger schnallen des Volkes. Die Straße tobt von Griechenland, Italien und Belgien. Doch sind es in der Hauptsache die Gewerkschaften der Arbeiteraristokraten die um den Verlust ihrer Vorteile fürchten. Beschränkte sich bislang die Friedensbewegung auf die Verbreitung von Friedenstauben, besonders aus dem Stall der Revisionisten, so ist klar, wenn bei den Revolutionen in Libyen und auch Syrien die Proleten die Gewehre umdrehen und damit die Despoten vernichten, bzw. verjagen, dann ist mit pazifistischen Friedengesäusel nicht viel an zu fangen. Zunehmend entpuppen sich diese Töne als Werbung für die Despoten und als eine Koalition der Bluthunde. In Syrien verbrannte man russische und chinesische Fahnen. Die chinesischen Sozialfaschisten mit ihrer angeblichen Kommunistischen Partei zeigen sich in aller Welt als barbarische Kapitalisten und was Enver Hoxha in seinen Werken "Aufzeichnungen über China" darlegte, bewahrheitet sich von Tag zu Tag immer mehr.

Im Afghanistan Krieg wird gegen China Krieg geführt. Die US-Imperialisten holen sich dafür Kredite von China. Neulich als die Staatspleite in den USA drohte pilgerte der General Mike Mullen nach China um für Geld zu betteln um seine Soldaten zu bezahlen. Er erklärte ihnen, daß sie notfalls ohne Bezahlung kämpfen müssten. Die Taliban werden von Saudi-Arabien bezahlt, so wie die Al Kaida von den USA bezahlt wurden. Diese Art Aufstandsbekämpfung soll die Präsenz der US-Truppen in Afghanistan rechtfertigen.

Die Afghan Liberation Organisation ALO verneigt ihr Haupt nach Peking und huldigt den Maoismus.

Der imperialistische Krieg ist unvermeidlich für die Existenz des Kapitals. Besonders dann wenn das Kapital vor dem Untergang steht und die Völker sich nicht länger gängeln lassen. Dann wird flugs aus der sozialen Frage eine nationale Frage gemacht, Bedrohungen inszeniert und Kriegsintrigen angezettelt um die Völker aufeinander zu hetzen, sei es durch religiösen Wahnsinn oder Nationalismus. Dies wird derzeit in den Ländern des Nahen Ostens versucht, die gerade Revolutionen erleben. Wer in der Frage des Militarismus wackelt und der Vaterlandsverteidigung des Kapitals aufsitzt, zwischen guten und bösen Kapitalisten sortiert, der darf sich nicht wundern wenn er jäh aus diesen Träumen geweckt wird und schon viele unnötige Opfer gebracht wurden. Vor dem 1. Weltkrieg wurde Karl Liebknecht nicht erhört. Vor dem 2. Weltkrieg wurde Ernst Thälmann nicht erhört. Erst unter sehr großen Opfern konnten die Sowjetproleten die Hitlerbestie niederschlagen. Die Antikriegsbewegung hat nun in Bonn Flagge gezeigt mit Hammer, Sichel und Gewehr. Die Bundeswehr ist verseucht von Nazifaschisten, der Verfassungsschutz ist keine Ausnahme oder Betriebsunfall. Man braucht nur nach Wildeshausen, Mittenwald oder Munster gehen um zu erleben wie dort Hitler gehuldigt wird. In Mittenwald begann der geschasste Verteidigungsminister seine Karriere. Gern tritt der Staatssekretär Christian S. mit salbunsgvollen Reden vor Kriegsverbrechern auf. All das will der MAD nicht gemerkt haben und ist auf dem rechten Auge blind.

Der imperialistische Krieg ist die Geburt der Revolution. Der Krieg gegen die Völker wird die Soldaten dazu bringen die Gewehre um zu drehen. Die Kritik der Waffen kann die Waffe der Kritik nicht ersetzen. Es sind die revolutionären Soldaten, die sich auf die Seite des Volkes begeben wie in Libyen oder jetzt Syrien, die die Revolution entscheiden.

04.12.2011