Trump – Der Öl-Bandit und Schmuggler


Die USA haben die Unterstützung der Kurden in Syrien eingestellt, weil sie den IS erfolgreich geschlagen hätten und man den NATO-Partner Türkei nicht verärgern möchte. Sie haben ihre Rolle als Kanonenfutter geleistet und mit den restlichen Schläferzellen werden sie alleine fertig werden. Was soll man da noch die Dollars beim Fenster rausschmeißen für die olivenanbauenden Kurden? Da gibt es im arabischen Osten, den auch die Kurden erobert hatten, schon etwas Lukrativeres – nämlich Erdölfelder, die man vor dem Islamischen Staat schützen müsse, obwohl es den angeblich dort nicht mehr gäbe.


Laut dem amtlichen Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalmajor Igor Konaschenkow, ist die Behauptung des Pentagonchefs Mark Esper über die Notwendigkeit eines weiteren Verbleibs der US.amerikanischen Truppen im Osten Syriens, die „die Erdölfelder dort vor IS-Terroristen schützen“ sollte, ummißverständlich zu deuten.


Ausnahmslos alle Vorräte von fossilen Brennstoffen und sonstigen Bodenschätzen auf dem Territorium der Syrischen Arabischen Republik gehören nur der Syrischen Arabischen Republik und keineswegs den IS-Terroristen und erst recht nicht den 'amerikanischen Beschützern gegen die IS-Terroristen'.“


Weder das Völkerrecht noch die US-amerikanischen Gesetze würden eine legitime Aufgabe der US-Truppen zum Schutz und zur Verteidigung der Vorräte der fossilen Brennstoffe Syriens gegen dieses Land und sein Volk vorsehen, betonte Konaschenkow.


Und das, was Washington jetzt treibt – die Eroberung der Erdölfelder im Osten Syriens und die bewaffnete Kontrolle darüber – ist, einfach gesagt, ein internationales staatliches Banditentum.“


Der wahre Grund für diese ungesetzliche Tätigkeit der USA in Syrien liege weit von den von Washington verkündeten Idealen der Freiheit und von den Aufrufen zur Bekämpfung des Terrorismus entfernt, so der Sprecher.


Er berief sich dabei auf die vom russischen Verteidigungsministerium vorgelegten Weltraum- Aufnahmen, die davon zeugten, daß syrisches Erdöl vor und nach der Niederschlagung der IS-Terroristen im Euphrat-Einzugsgebiet unter sicherer Bewachung durch das US-Militär intensiv gefördert und mit Tanklastern massenweise über die syrische Grenze hinaus zur Verarbeitung transportiert worden sei.


Dabei habe Washington offiziell die Lieferung von Erdölprodukten nach Syrien mit Sanktionen belegt, die nicht nur die US-Unternehmen, sondern auch alle anderen betreffen.


Unter Bewachung durch US-Soldaten und Angehörige US-amerikanischer privater Militärunternehmen würden Tanklaster Erdöl als Schmuggelware von den ostsyrischen Ölfeldern in andere Staaten befördern. Bei jeglichem Angriff auf einen solchen Lastzug würden prompt Kräfte für Sonderoperationen und Kampfjets der USA eingesetzt.


Die Ölförderung selbst erfolgt laut Konaschenkow mithilfe von Ausrüstungen, die führende westliche Korporationen in Umgehung der US-Sanktionen zur Verfügung gestellt haben.


Der Auftrag über die Ausfuhr von syrischem Erdöl wird von einem Unternehmen umgesetzt, das bei der sogenannten „Autonomen Verwaltung Ostdsyriens“ gegründet wurde und unter US-Kontrolle steht. Die Einnahmen durch den Ölschmuggel werden über Brokerunternehmen auf die Konten amerikanischer privater Militärunternehmen und der US-Geheimdienste überwiesen.

Da das Schmuggelöl 38 US-Dollar pro Barrel kostet, beträgt der Monatsertrag der staatlichen Dienststellen der USA aus ihrem „Privatgeschät“ mehr als 30 Millionen US-Dollar.


Um diesen ununterbrochenen und kontroll- und steuerfreien Finanzstrom zu sichern, seien die Pentagon-Leitung und die Geheimdienste der USA bereit, die Ölsonden in Syrien ewig gegen mythische „geheime IS-Zellen“ zu schützen, betonte Konaschenkow.