Nachruf Gunter

Heute vor einem Jahr starb Genosse Gunter Rinke. Er war ein Internationalist und Prolet. Er trat Mitte der 70er der Roten Garde in Hannover als Lehrling von Siemens bei. Er kämpfte an der Seite von Josef Predatsch für die Gruppe gewerkschaftlicher Arbeitsloser, die er mit gründete in Hannover. Sie brachten die Arbeitslosenzeitung „Die Straße“ heraus. Während des Libanonkrieges kämpfte er als Interbrigadist mit der Fatah und verteidigte das Lager Sabrah und Shatila in Beirut und wurde dort verwundet. 1982 besuchte er Albanien erstmalig und studierte dort die proletarische Militärtechnik. Die albanischen Genossen freuten sich sehr einen solchen proletarischen Kämpfer als Gast empfangen zu dürfen und meinten es müssten noch Arbeiter nach Albanien kommen.

Genosse Gunter verteidigte stets die proletarische Linie in der KPD/ML und sorgte auch dafür daß in Hannover der StaSi-Spitzel Kafka/Herzog in der KPD/ML verbrannte. Damit zog er sich den gründlichen Hass der Revisionisten zu, die alles dran setzten ihn auszuschalten. Beim Krieg gegen Gaza hängte er aus seiner Wohnung in der Sudersenstraße in Hannover die Palästinenserfahne heraus. Die ihn begleitende Frau wollte das verhindern, es kam zur Zanke. Trotz aller Warnungen füllte die ihn begleitende Frau bei seiner Krankheit, er litt an Cortisonmangel wegen der von Krebs befallenen und herausoperierten Hypophyse, mit Alkohol ab. Er starb an diesem tödlichen Cocktail.

Genosse Gunter Rinke war ein gestandener Klassenkämpfer. Es zeigt welche Qualitäten es in den Reihen der KPD/ML gab im Gegensatz zu vielen traurigen Figuren, die die Partei-Fahne wedelten und nun eingezogen haben und nur ein volles Mundwerk haben sich nur in der Studierstube aufhalten.

r.koba12

20.01.2010

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