Die bürgerlich-revisionistische Welt, eine Welt des Niedergangs.

Unter dieser Überschrift wird künftig in loser Folge darüber berichtet, wie der moderne Revisionismus Bestandteil des faulenden und sterbenden Kapitalismus ist, wie er als Ausgeburt des Kapitalismus sichdiesem Faulen und Sterben anschließt und mit im Strudel des Morasts des Kapitalismus versinkt. Viele Menschen schließen sich dem Revisionismus an, weil sie glauben er böte Auswege aus dem Kapitalismus, müssen aber enttäuscht feststellen, dem ist nicht so und wenden sich vom Fortschritt ab.

Die SED hatte in Berlin gerufen der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zu gedenken. 8000 Menschen folgten diesem Aufruf trotz miserablen Wetters. Allen voran marschierte der Chef der SED Gregor Gysi und sein Adjutant Bisky.

Gysi merkte dazu an:
"
Luxemburg und Liebknecht hätten sich in ihrem Wirken für eine friedliche und gerechte Welt nicht von Karriere- und Kommerzgedanken leiten lassen – anders als viele Menschen heute," so Gysi.

Wie Recht er hat, bezeugt die Tatsache, daß er als Finanzsenator der Stadt Berlin bereits einmal zurückgetreten ist, weil er Schiebereien mit Vergünstigungen betrieb. Aber was sagt man nicht alles, um sich im rechten Licht zu zeigen? Rosa Luxemburg sprach von der SPD als stinkenden Leichnam und gründete zusammen mit Karl Liebknecht die KPD. Die SED verpasst heute keine Minute um mit der SPD zu flirten, um sich mit der SPD zu verheiraten, dem stinkenden Leichnam. Warum nun hier Rosa Luxemburg über Bord geworfen wird, das wissen nur die Götter falls es sie gibt, mit Sicherheit nicht
Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, wenn sie noch leben würden.

Was tut man also nicht alles um den Bankrott der SED von 1989 zu tarnen. Die KPD und SPD hatte sich
in der DDR zur SED vereinigt. Hierzu sagte Enver Hoxha einmal, zuerst wurde der Wein verwässert, dann wurde er zu Essig. Dieser Essig führte dann 1989 zum Verschwinden der DDR inklusive der SED. Es war Gregor Gysi der die SED aber rettete und in PDS umtaufte. Fortan führte sie aber ein Schattendasein. Erst als Oskar Lafontaine die PDS mit Abtrünnigen der SPD bereicherte ging es aufwärts mit der SED. Die letzte Bundestagswahl bescherte der jetzt DIE LINKE umgetauften SED satte zweistellige Prozentzahlen. Man stellte gar die Bundeskanzlerin als CDU-Blockflötin und ehemalige FDJ-
Sekretärin. Die Volkfront war perfekt. Die Umwälzung der Mehrheitsverhältnisse, auch als Revolution getarnt, war vollzogen. Verzückt schrie das Fußvolk Angie wenn diese ihr Berufsgrinsen aufsetzte. Doch nun hat sich hat das Blatt gewendet, ausgemachte Sozialistenfeinde wie die gelbe FDP haben dem Bundesengelchen die Flügel gestutzt. Sie schweigt.

Zu offensichtlich war wohl ihr Flirt mit den Banken, allen voran Josef Ackermann, der sie über den Tisch zog und das Staatssäckel inklusive. Droht nun der Staatsbankrott? Ihr letztes Gestammel von Wachstum war kaum verstummt, da kündigte sie in ihrer Neujahrspredigt scharfe Einschnitte an. Kehrtwende um 180°. 250 € Hartz 4 wegen leerer Kassen. Der Exportweltmeistertitel futsch, verschenkt an China. Die Staatsbank Happy Real Estate HRE, dort wo die Pfandbriefe lagern, wälzt sich in Todeszuckungen vor lauter Schulden. Droht ein neues Island, ein weiteres DDR Debakel?

Als gelernte DDR-Bürgerin hat sie nur Schönreden gelernt. Ihr reicher Onkel aus dem Westen, auch Birne genannt, hatte wahrlich nichts anderes drin als die Portokasse mit der Rentenkasse zu verwechseln um damit blühende Landschaften in der ex-DDR aufzubauen. Zwanzig Jahre nach der Wirtschaftswundervereinigung hat nun der Bankrott den Westen eingeholt und überholt. Mit viel Erfolg wie man sieht.

Der Kampf von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht gegen den Revisionismus bleibt unvergessen. Besonders sein Kampf gegen den deutschen Militarismus, als er im Deutschen Reichstag 1914 rief: Diesem System keinen Mann und keinen Groschen. Heute sitzt die SED im Verteidigungsausschuss des Deutschen Bundestages hinter verschlossen Türen und stimmt fleißig für mehr Soldaten nach Afghanistan ab. Meistens sprechen die Soldaten dort Sächsisch.

Die Mehrheitsbeschaffung per Volksfront ist ein Schuss in den Ofen.

11.01.2010

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